Es bleibt ja nur noch ein "Kunstwerk" übrig: Der Hund in der Dose.
Der verweist auf den italienischen Konzeptkünstler Piero Manzoni, der 1961 90 luftdicht verschlossene Dosen zum Verkauf anbot.
Diese Dosen enthielten jeweils 30 g seiner eigenen Fäkalien!
Der Titel dieses "Projekts"? Merda d’artista!
Der Verkaufspreis? Ca. 37 US-Dollar (so viel kosteten damals 30 Gramm Gold).
Kaum zu glauben - aber wahr!
Genauso unglaublich ist, dass diese Dosen mittlerweile zu exorbitanten Preisen gehandelt werden.
So erzielte eine 2008 bei Sotheby’s den Rekordpreis von 97.250 englischen Pfund (ca. 132.000 Euro)!
Eine andere fand ihren Weg in ein dänisches Museum, wo sie zu warm gelagert wurde und deshalb Schaden nahm.
Jahrelang wurde deshalb prozessiert. Der Streitwert? 250 000 dänische Kronen.
Noch zwei Fun Facts fürs nächste Partygespräch? Der Künstler Bernhard Bazile, stolzer Besitzer einer Dose, wagte es und öffnete sie 1989.
Mit dieser Aktion schuf er - so behauptete er zumindest - ein eigenes Kunstwerk:
"Boîte ouverte de Piero Manzoni". ("Geöffnete Dose von P.M.")
Während Manzonis Vaters, ein Dosenfabrikant, die Aktion seines Sohnes höchst lakonisch kommentierte.
"Deine Arbeit ist Sch...!"
